Die MKW Mitteldeutsche Hartstein- Kies- und Mischwerke GmbH investiert in die Zukunft: Mit dem Umbau des Asphaltmischwerks Kelsterbach bereitet sich das Rohstoffunternehmen auf anstehende Baugroßprojekte im Rhein-Main Gebiet vor.
Im Zuge dieser Neuinvestition wird die bisherige Mischanlage durch eine neue, noch wesentlich leistungsfähigere Anlage ersetzt. Der Standort bleibt, aber die Technik ist neu. So können zum Beispiel noch höhere Anteile Recyclingasphalt bei der Asphaltproduktion zugemischt werden, was insgesamt zu einer höheren Effektivität führt.
Vor allem im Hinblick auf die Erweiterung des Terminals 3 am Frankfurter Flughafen und der allgemeinen Sanierungsoffensive im Raum Frankfurt rechnet die Unternehmensgruppe MKW, mit einer erhöhten Nachfrage.
In der jüngeren Vergangenheit hat die Asphaltmischanlage Kelsterbach den Asphalt für diverse Maßnahmen am Frankfurter Flughafen produziert - darunter die Sanierung der Rollbahn L zwischen den Rollbahnen N 4 bis N 7. Im vergangenen Jahr sind insgesamt über 50.000 Tonnen Asphalt aus dem Werk an den Frankfurter Flughafen geliefert worden.
Eine Besonderheit bei Projekten am Flughafen ist der Einbau von Niedertemperaturasphalt. Dieser temperaturabgesenkte Asphalt kommt überall dort zum Einsatz, wo die Flächen schnell wieder befahren werden müssen. So werden die Roll- und Landebahnen nachts asphaltiert und können bereits am frühen Morgen wieder in Betrieb genommen werden. Mit gewöhnlichem Asphalt wäre dies nicht möglich.
Ein anderes größeres Projekt war die Mischgutlieferung von über 25.000 Tonnen Asphalt auf die A 66 zwischen der Anschlussstelle Eschborn und der Anschlussstelle Zeilsheim in Fahrtrichtung Wiesbaden.